Kitzbühel

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Die Streif

Zielhang
Lage: Kitzbühel, Österreich
Erstaustragung Weltcup: 1895
Erstaustragung SC: 2005
Starthöhe: 1.665 m
Zielhöhe: 802 m
Streckenrekord Weltcup: 1:51,58 (Fritz Strobl)
Streckenrekord SC: 1:46,522 (chewbaca)

Inhaltsverzeichnis

Allgemeines

Auf der legendären Streif nach die ORF-Ski Challenge ihren Anfang mit der SC:05. Seitdem ist die Streif fixer Bestandteil der Ski Challenge und auch das einzige Heimrennen der Österreicher.

SC:08

Bei der SC:08 wird die Streif bereits zum vierten Mal virtuell befahren. Renntermin ist der 18. Jänner 2008 bis 20. Jänner 2008.

Ergebnisse

Bestzeiten Qualifikation

  • Sonne: P3Zi (1:48,746)
  • Schnee: schümlar (1:54,102)
  • Eis: chewie (1:52,424)

Bestzeiten Rennen (Eis)

  • 1. Platz: MasterM1chl (1:51,929 20-46-34)
  • 2. Platz: P3Zi (1:52,029 20-46-34)
  • 3. Platz: Yono (1:52,098 18-42-32)

...

  • 4. Platz: j0neZ (1:52,118 19-46-35)

SC:07

2007 wurde das virtuelle Rennen auf der Streif zum dritten Mal ausgetragen, wobei das echte Rennen wegen Schneemangels abgesagt werden musste. Der Renntermin war der 26. Jänner 2007 bis 28. Jänner 2007. Gewinner bei Eis war einmal mehr pezi10002. Bester Schweizer war erneut truda auf Rang 5, bester Deutscher war Yon00OO auf Platz 29.

Ergebnisse

Bestzeiten Qualifikation

  • Sonne: chewbaca (1:46,694)
  • Schnee: chewbaca (1:46,522)
  • Eis: chewbaca (1:51,611)

Bestzeiten Rennen (Eis)

  • 1. Platz: pezi10002 (1:51,038)
  • 2. Platz: MasterM1chl (1:51,372)
  • 3. Platz: chewbaca (1:51,471)

...

  • 5. Platz: truda (1:51,662)

...

  • 29. Platz: Yon00OO (1:52,831)

Tutorial

Allgemeines

Kitzbühel. Was soll man da noch sagen? Die wohl brutalste Abfahrt der Welt (nicht umsonst ist hier die Startliste immer so kurz!), mit einer einzigartigen Mischung aus technischen Passagen und Gleitstücken. Kein Skirennen ist bekannter als das Hahnenkammrennen in Kitzbühel auf der Streif. Die großen Kriterien der Strecke sind sicher der Steilhang im oberen Streckenabschnitt und die Traverse kurz vorm Ziel. Es scheint ja so, dass heuer die virtuelle SC-Strecke von der heurigen Original-Streckführung abweichen dürfte, da aufgrund des Schneemangels die Gefahr besteht, dass die Hausbergkante umfahren werden muss. Die Zeitabstände waren im Vorjahr bei der SC:06 äußert knapp - daher ist es wichtig, möglichst fehlerfrei ins Ziel zu gelangen!

Ski-Einstellung

Generell ist ein hoher Gleitwert in Kitzbühel der Schlüssel zum Sieg. Man kann zwar mit einem blauen Ski auch recht gute Leistungen erzielen, aber man ist doch merkbar langsamer als mit einem roten Ski, da man in den langen Gleitpassagen viel Zeit verliert. Bei Sonne gilt als Richtwert in etwa 5-2-93. Die Feineinstellung ist Geschmackssache, grundsätzlich ist es aber sinnvoll, den Drehwert so gering wie möglich zu halten - jedoch sollte man nicht mehr als 10 Drehen verwenden, wenn man sehr gute Zeiten fahren will! Hierbei sollte man sich daran orientieren, ob man halbwegs passabel durch das Karussell kommt oder nicht. Mehr dazu aber später. Bei Schnee kann man sich sehr stark an den Einstellungen bei Sonne orientieren, nur kommt man mit weniger Kanten (max. 1-2) aus. Bei Eis kann man tendenziell weniger Drehen verwenden, da man langsamer unterwegs ist und daher auch die Kurven leichter erwischt als bei den anderen Bedingungen. Als Richtwert ist 4-9-87 empfehlenswert, die Feineinstellung ist wieder Geschmackssache! So, und nun zur Streckenbeschreibung.

Kurventechnik

Noch einmal zur Kurventechnik - da dies der Schlüssel zu einer schnellen Fahrt ist. Bei sehr engen Kurven (Stichwort: Karussell) drückt man durchgehend die Richtungstaste und dazu immer kurz die Bremstaste drücken, alternativ kann man statt der Bremstaste die Spungtaste verwenden. Bei mittleren Kurven (zum Beispiel im Mittelteil) drückt man durchgehend die Richtungstaste und zusätzlich drückt man immer kurz die Hocketaste, so steht der Fahrer nicht auf, macht aber trotzdem eine schöne Kurve. Bei leichten Richtungswechseln (Gleitpassagen) geht man immer wieder ganz kurz von der Hocketaste und drückt ganz kurz die Richtungstaste, dann wieder in die Hocke - dabei sollte der Fahrer nicht aufstehen! Mit relativ wenig Übungsaufwand kann man so recht einfach deutlich schneller fahren.

Start & Mausefalle

Hierzu gibt es eigentlich nicht viel zu sagen; die beiden Tore im Starthang eng nehmen, möglichst viel Schwung (ca. 115km/h) bis zur Mausefalle aufbauen. Den Sprung dann NICHT drücken, denn man verliert einiges an Geschwindigkeit dadurch, dass sich der Läufer beim Drücken aufrichtet. Die lange Linkskurve sollte man dann leicht innerhalb der blauen Linie fahren und dabei möglichst viel Schwung mitnehmen. Das Tor vor der 1. Zwischenzeit ganz eng nehmen, dazu muss die Welle beim Tor unbedingt gedrückt werden! Im Idealfall fährt man genau auf der blauen Linie nach dem Tor weiter.

Karussell & Steilhang

Kurz vor der 1. Zwischenzeit (Richtzeit: 16,5) gibt es einige blaue Querlinien. Zwischen der letzten Linie und der roten Linie der Zeitnehmung muss man nun in das Karussell (Armin Assinger nennt diese Passage mit Vorliebe "Das U-Hackerl"...) einlenken, vorausgesetzt man fährt in etwa der blauen Linie entlang. Die einfachste Variante ist einfach die Richtungstaste und Bremstaste zu verwenden, dann geht es sich in der Regel recht gut aus und man kommt mittig aus der Kurve heraus (Hier muss ich anmerken, dass es sehr schwierig ist, diese Passage optimal zu erwischen, der Sturz ist der Normalfall!). Als Variante kann man hier auch die Sprungtaste einsetzen, hierbei muss man die Sprungtaste 2 oder 3 mal für einen kurzen Moment drücken, um so eng wie möglich einzulenken. Bei der Ausfahrt aus dem Karussell sollte man möglichst parallel zum Hang fahren, wenn man hier bergauf fährt, verliert man sehr viel Schwung! Beim nächsten Tor ist dann eine Welle, welche man umfahren kann oder auch einfach wegdrücken kann (sehr schwierig!), wenn man ganz eng das Tor nimmt. Die Ausfahrt aus dem Steilhang ist verhältnismäßig einfach: Man sollte sich stets innen halten, in etwa an der blauen Linie und alle Tore eng nehmen. Die 2. Zwischenzeit (Richtzeit: 27,9) kann man dann in etwa mit 120km/h auslösen, wobei die Welle dort unbedingt zu drücken ist.

Gleitstück & Alte Schneise

Im nun flogenden Gleitstück gilt es, den ganzen Schwung aus dem Steilhang mitzunehmen. Einfach sehr gefühlvoll lenken, dann sollte alles gut gehen (Spitzenwert 115km/h). Bei der 3. Zwischenzeit (Richtzeit: 44,6) sollte man noch ca. 98-100km/h schnell sein. Den folgenden Sprung (30m weit) in die Alte Schneise KANN man drücken, bei der Anfahrt zum Seidlalmsprung möglichst wenig lenken. Den Sprung selbst dann drücken (ca. 20m).

Seidlalm & Hausberg

Nach dem Seidlalmsprung muss man das nächste Tor so eng wie möglich nehmen, dann knapp an den Werbetafeln entlangfahren, ohne zuviel Geschwindigkeit zu verlieren. Dann eine gefühlvolle Kurve nach links fahren, die 4. Zwischenzeit (Richtwert: 1:05,9) mit etwa 116km/h auslösen. Dann bei der Anfahrt zum Lärchenschuss muss man ganz hoch bleiben, ganz eng an der Toren. Die folgende Rechtskurve eng nehmen, jedoch nicht ganz an das Tor heran, da man sonst in den Zaun stürzt! Nun beim Lärchenschuss möglichst viel Fahrt aufnehmen (mind. 125km/h), damit man schnell am Hausberg sein kann. In der folgenden Passage liegt unheimlich viel Zeit; es gilt: möglichst wenig aufmachen, Schwung mitnehmen, die Tore vorausschauend anfahren, dass man möglichst rund durch die nächsten Tore kommt! Man sollte hier alle Tore ganz eng nehmen, und nicht unter 95km/h fallen.

Hausbergkante, Traverse & Zielhang

Das letzte Tor vor der Hausbergkante eng nehmen, nach außen treiben lassen. Die Zwischenzeit an der Kante sollte man etwa bei 1:29,9 erreichen. Über die Hausbergkante ganz auf der linke Seite springen (20m, Sprung drücken!), mit leichter Tendenz nach Rechts. Dann die Traverse von der rechten Seite kommend anfahren, ganz eng zum oberen Tor fahren und die Welle bei der Einfahrt dürcken! Im Idealfall hebt man dann nicht ab und man fährt mit über 130km/h durch die Traverse. In der Traverse mittig bleiben, am Ende nach unten ziehen und den Sprung wieder drücken (etwa 35m). Danach gehts nur noch geradeaus in Richtung Ziel, den Zielsprung nicht drücken; kostet nur Geschwindigkeit. Mit den oben genannten Richtwerten hat man dann eine Zeit 1:48,5 im Ziel.

Richtzeiten

Sonne: 16,5 - 27,9 - 44,3 - 1:05,4 - 1:29,5 - 1:48,1 (5-2-93)

Schnee: 16,5 - 27,9 - 44,4 - 1:05,4 - 1:29,4 - 1:48,0 (5-1-94)

Eis: 16,8 - 29,3 - 47,7- 1:08,9 - 1:34,7 - 1:53,8 (4-9-87)

SC:06

Bei der SC:06 wurde das Rennen vom 20. Jänner 2006 bis 22. Jänner 2006 ausgetragen. Es war damals der Abschlussbewerb der Saison. Gewinner des Rennens war chewbaca, damals unter dem Namen walter1, der mit 3 Saisonsiegen auch überlegen den Gesamtweltcup gewann.

SC:05

2005 wurde die ORF-Ski Challenge in Kitzbühel geboren. Es war das erste Rennen des Spiels überhaupt. Damals wurde das echte Skirennen wegen Schlechtwetter und Neuschnee abgesagt, jedoch fand das virtuelle Rennen regulär statt.

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